Wie ein Kiribaum wächst und gedeiht
Die richtige Pflege für den Kiribaum
Damit der Kiribaum wächst und gedeiht sind einige wenige aber wichtige Pflegehinweise zu beachten.
Kiribaum Pflege im 1. Jahr
Ballierte Jungpflanzen in 3-5 Liter Töpfe überführen. Geeignet sind handelsübliche Torfsubstrate (Gartenerde). Bis zur Sättigung angießen. Erstmals nach 3 Wochen mit jedem zweiten Wässern Flüssigdünger dem Gießwasser beigeben (Konzentration auf Produktbeschreibung beachten). Die getopften Jungpflanzen an einem vollsonnigen Platz aufstellen. Für die Überwinterung kann der Topf an einem geschützten Standort im Garten oder auf der Terrasse oder in einem Wintergarten aufgestellt werden und im Folgefrühjahr an einen Freilandstandort gepflanzt werden.
Kiribaum Pflege ab dem 2. Jahr
Spätestens mit dem ersten Frost haben die Bäume in den Töpfen ihre Blätter abgeworfen. Im Frühjahr wird anhand der folgenden Kriterien ein Freilandstandort ausgewählt:
Klimatische Verhältnisse
Die Kiribaum-Sorte NordMax21® wurde von WeGrow unter deutschen Klimaverhältnisse selektiert und zeichnet sich somit durch eine besondere Frosthärte aus. Um ein Höchstmaß an Anbausicherheit zu gewährleisten, sollte jedoch auch NordMax21® in Regionen mit mildem Winterklima gepflanzt werden. Insbesondere in den ersten 3 Jahren (Jugendstadium) sollten Wintertemperaturen von -25°C nach Möglichkeit nicht unterschritten werden. Des Weiteren sind Höhenlagen zu vermeiden, da hier Frühfröste die noch nicht verholzten Triebspitzen der Bäume schädigen können.
Bodenverhältnisse
Generell ist der Kiribaum bezüglich der Bodenverhältnisse sehr anspruchslos. Dennoch sind folgende Faktoren dringend zu befolgen:
- Auf keine Fall auf schweren lehmigen Böden pflanzen
- Auf keine Fall dort pflanzen, wo Staunässe auftreten kann
- Der Grundwasserspiegel darf an dem gewählten Standort nie höher als 1,5m ansteigen
- Der Baum benötigt mindestens 1,5 bis 2,0 Meter Wurzelfreiheit (für die Durchwurzelung notwenige Bodentiefe)
- Generell sollten die Böden locker und tiefgründig sein sowie nach Regenfällen schnell entwässern
- Lehmiger Sand oder sandiger Lehm sind in den meisten Fällen die besten Böden für den Kiribaum
Düngung
Auf gut mit Nährstoffen versorgten Böden ist in den meisten Fällen keine Düngung notwendig. Generell reagiert der Kiribaum auf eine kräftige Düngung mit handelsüblichen NPK-Düngern (Flüssigdünger oder Granulat) mit sehr starkem Wachstum. Für hohe Zuwachsraten ist stets auf eine ausreichende Wasserversorgung zu achten. Zum Herbst hin sollte mit KCL gedüngt werden um die Zellstruktur zu stärken und die Abreife zu unterstützen.
Eine Düngung mit Volldünger (NPK) darf dagegen nur im Frühjahr und Sommer durchgeführt werden und keinesfalls im Herbst.
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Schwerpunktthemen: Kiribaum













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